Der Schritt in unbekannte Gefilde

Kennst du das: du würdest gerne etwas verändern in deinem Leben, bist irgendwie unzufrieden & hast das Gefühl, nicht Frau/Herr/Mensch deines Lebens zu sein? Hast du dich vielleicht auch schon mal mutig auf den Weg gemacht, um das zu ändern & kurz danach hast du Angst bekommen? Was hast du danach gemacht? Bist du einfach weitergegangen, hast die Angst an der Hand genommen oder hast du dich umgedreht & bist zurückgegangen?


Ich habe vor kurzem diese Blume auf dem Bild gesehen & sie hat mich mit ihrer Schönheit komplett in ihren Bann gezogen. Vielleicht fragst du dich jetzt: Moni, was hat denn diese Blume mit deinen Fragen von eben zu tun? Hast du vergessen, wo du gerade warst?


Nein, keine Angst, diesmal schweife ich nicht wieder ab (oder vielleicht nur ein kleines bisschen, weil ich das halt schon noch gerne mache & auch richtig gut kann). Aber die Blume, meine Coaching-Ausbildung & meine aktuelle Lebensphase sind gerade super-kongruent!


Also, ich versuch’s zu erklären: In meiner Coaching-Ausbildung war gerade das Thema Komfortzone dran. Sehr spannend & zusammen mit eben diesen 2 anderen genannten Themen so passend!

Die Knospe der Blume, steht für die Komfortzone. Hier kenne ich alles auswendig, ich weiss, was als Nächstes kommt, ich muss mir nicht allzu viele Gedanken über meinen Tagesablauf machen, weil: er ist so ziemlich jeden Tag gleich. Aufstehen, anziehen, vielleicht frühstücken, zur Arbeit gehen, Mittagspause, Arbeiten, Feierabend, Chillen, Abendessen, Chillen, evtl. Hobby, Schlafengehen & dann eben wieder von vorne. Das soll jetzt in keinster Weise verächtlich klingen, überhaupt nicht. Aber das war so ziemlich mein Tagesablauf bis vor kurzem.

Doch was passiert, wenn ich diese Komfortzone verlasse? Ich segle sozusagen los, auf’s offene Meer, ohne zu wissen, wann & wo der nächste Hafen kommt. Ich verlasse meine gewohnten Gefilde um etwas Neues zu entdecken. Es gibt diverse Gründe, warum du deine Komfortzone verlassen könntest. Oder möchtest du Beispiele von mir? Wenn ja, melde dich gerne bei mir. Ich kann gerne meine Gründe mit dir teilen, aber das würde hier den Rahmen sprengen…


Also, was kommt danach? Ganz einfach: Angst. Voll normal, wirklich! Gehört unbedingt dazu, ist eine total natürliche Reaktion deines Körpers. Dieser will dich schliesslich vor Schmerz beschützen & Dinge, die er nicht kennt: «äääääääääähhhhhh, schnell weg hier!» Der schwarze Rand ausserhalb der Blütenknospe repräsentiert für mich die Angstzone. Weil da kann es wirklich dunkel werden. Ich kann hier natürlich nur von mir sprechen, aber Dunkelheit macht mir auch heute noch Angst oder gibt mir zumindest eine grosse Portion Respekt. Das Beste was du hier machen kannst: die Angst annehmen. Einmal voll intensiv in sie hineinfühlen & hören, was sie zu sagen hat.


Vielleicht hat sie ja recht? Es könnte ja wirklich sein, dass du mit dem verlassen deiner Komfortzone ein grosses, vielleicht sogar lebensbedrohliches Risiko eingehst?! Mein Tipp an dieser Stelle: spüre gut in dich hinein & lausche deinem Herz & deiner Intuition (deinem Bauchgefühl). Was sagen sie dazu? Lass die Angst ruhig da sein, nimm sie an & noch wichtiger: bewerte sie erstmal nicht. Gib ihr die Chance, da sein zu dürfen. Denn wenn die Angst nur der Schutz vor etwas Neuem war, wird sie sich legen, sobald du sie bejahend fühlst.


*Kurze Werbung für mich: Wenn du hierbei Hilfe benötigst, bin ich gerne mit einem Coaching für dich da. Ich helfe dir, deine Komfortzone zu verlassen & gebe auch liebend gerne Tritte in den Arsch, wenn du diese brauchst! Judihui, zum Glück ist das meine eigene Website, dann muss ich nichts zensieren, ha! Werbung Ende.*


Zurück zum Thema. Hab’s zwar nicht geschafft mit dem nicht-abschweifen, aber fand das gerade wichtig zu teilen. Also, wo war ich? Ah ja, der nächste Schritt:

Nach der Angst-Zone kommt die Macher*innen-Zone. Da, wo bei der Blume nach dem schwarzen Rand die wunderschöne, violett/lila Farbe anfängt. Hier wird’s lustig, versprochen! Denn hier gilt das Motto: EINFACH MACHEN! Ausprobieren, testen, Neues versuchen, Fehler machen, aufstehen, den Dreck von den Knien wischen & wieder loslaufen. So einfach & so schön. Wirklich!


Hier darfst du deine (vielleicht ein bisschen eingerostete) kindliche Neugier & Verspieltheit hervorholen & sie voll in Führung gehen lassen. Es wird supercool & spassig, manchmal auch ein bisschen streng oder schmerzhaft. Stell dir die Macher*innen-Zone vor wie einen Tag im Europa-Park: du kannst diverse Bahnen ausprobieren, musst manchmal warten, manchmal kannst du auch einfach durch die Abschrankungen springen, vielleicht wird dir mal schlecht oder du findest es gerade nicht mehr so lustig, aber bei mir hat es sich meistens so angefühlt: die Fahrt auf den Achterbahnen war Glückseligkeit & Freude pur. Freiheit. Fliegen. Das Herz hüpft. Ich fühle mich lebendig.


Ich hoffe, dass du verstehst was ich meine, auch falls du den Europa-Park nicht so magst oder gar kennst. Die Metapher wäre auch passend für einen Tag auf dem Spielplatz, in der Badi, im Zoo, im Zirkus, in den Ferien – such dir aus, was dein Kinderherz höherschlagen lässt & du verstehst, was ich meine!


Danach kommst du in die letzte Phase: die Veränderung. Mit dem Sinnbild der Blume die orange Farbe. Magisch den Blick auf sich ziehend & wunderschön vollendet sie die Blume bis zum Ende ihrer Blüten. Hier ist es wichtig, deine Werte mit dabei zu haben. Denn wenn du in der Veränderung bist, macht es Sinn, immer wieder zu schauen, ob dein Tun sich mit deinen Werten deckt.


Dankbarkeit, Freude & Humor dürfen deine täglichen Begleiter sein. Denn eines steht fest: es wird der Tag kommen, an dem die Phase der Veränderung zu deiner neuen Komfortzone wird. Natürlich ist es dann voll ok, auch einfach mal einen Moment (oder wenn du willst zwei, drei Momente) in dieser zu bleiben & das «gewohnte Neue» zu geniessen. Doch wenn du weiterwachsen möchtest, wird der Tag kommen, wo du wieder hinaus willst in die Welt, auf der Suche nach einem neuen Abenteuer.


*Nochmals Werbung für mich: wenn du Unterstützung brauchst – egal in welcher Phase du auch gerade bist – dann bin ich gerne für dich da. Sei es als deine Sparring-Partnerin, deine Spiegelin, die Nervensägin die dich immer wieder fragt ob du schon einen Schritt weitergegangen bist. Such dir was aus & melde dich bei mir, wo ich dich unterstützen darf. Ich freue mich!*


Ah ja, ich habe auch gerade wieder meine Komfortzone verlassen & werde demnächst den Podcast, den ich mit meiner lieben Freundin Philomena gemacht habe, veröffentlichen. Also ich freu mich riesig darauf!!! Ich hoffe, du auch?!


69 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Phase 3 - Tun